Mit einer Hausratversicherung haben Versicherte die Möglichkeit, sich gegen Schäden abzusichern, die innerhalb ihrer Wohnung oder ihres Hauses entstehen. Doch welche Leistungen beinhaltet die Hausratversicherung genau und woran orientieren sich die Beiträge?
Eine Wohnung einzurichten, kostet viel Geld. Die meisten Menschen verbringen mehrere Jahre bis ihre Wohnung ihren persönlichen Vorlieben entspricht. Aber in unserer Wohnung lagern wir auch Wertgegenstände, wie Bargeld und Schmuck. Kommt es zu einem Einbruch oder einem größeren Schaden, etwa durch einen Wasserrohrbruch oder einen Wohnungsbrand, kann die Summe des Wertverlustes schnell in die tausende Euro gehen. Mit einer Hausratversicherung kann man sich gegen diese Schäden absichern. Die Versicherung sichert nicht nur die Verluste bei einem Einbruch ab, sondern kommt auch für Reparaturkosten an Türen und Schlössern auf, sowie für die Schäden, die durch einen Brand, einen Wasserrohrbruch oder Blitzeinschlag einstehen. Auch Schäden durch Sturm, Hagel, Raub oder Vandalismus werden durch eine Hausratversicherung abgedeckt.
Hinzu kommen Folgekosten durch den jeweiligen Schaden. Dies können Aufräumungskosten oder Hotelkosten sein, wenn die Wohnung beispielsweise vorübergehend unbewohnbar wird. Es besteht meist zudem die Möglichkeit, den Schutz durch die Hausratversicherung zu erweitern, etwa Fahrräder gehen Diebstahl zu sichern. Die Versicherung bezahlt dabei und bei allen anderen Schäden den Neuwert. Das heißt, dass die Versicherung die Kosten bezahlt, die entstehen, um die beschädigten oder verloren gegangenen Gegenstände in gleicher Art und Güte neu zu beschaffen.
Die Versicherungsunternehmen berechnen die Kosten für eine Hausratversicherung einerseits an der Höhe der Versicherungssumme und andererseits am Wohnort. In Großstädten ist das Risiko für den Versicherer im Allgemeinen höher, daher sind auch die Beiträge für eine Hausratversicherung höher. Gerade bei sehr günstigen Angeboten sollte man darauf achten, wie hoch die Versicherungssumme ist. Ansonsten besteht die Gefahr einer Unterversicherung, das heißt man ist zwar über die Hausratversicherung geschützt, dieDeckungssumme entspricht aber nicht dem tatsächlichen Wert der im Vertrag aufgeführten Güter. Vereinbaren Sie mit dem Versicherer einen Unterversicherungsverzicht, zahlt er Ihnen auch im Schadensfall die gesamten Kosten. Hier wäre ein Hausratversicherung Vergleichsinnvoll.
Mit einer vertraglich festgehaltenen Außenversicherung lassen sich überdies Schäden versichern, die außerhalb Ihrer vier Wände entstehen. Bricht beispielsweise jemand in Ihr Auto ein und entwendet Wertgegenstände, sind auch diese durch eine Außenversicherung versichert. Das gleiche gilt für Elementarschäden durch Naturgewalt. Entstehen Schäden durch Flut, Erdrutsch, Lawinen und Erdbeben zahlt die Versicherung nur, wenn dies eindeutig im Vertrag festgehalten ist.
Die Angebote der einzelnen Versicherer unterscheiden sich zum Teil erheblich. Bevor Sie eine Hausratversicherung abschließen, lohnt es sich deshalb die verschiedenen Tarife auch hinsichtlich Ihres Wohnorts zu vergleichen. Hier hift oftmals ein Hausratversicherung Test.